Heimeliges Weihnachtsmärktle  2004 in Schozach

 Und wieder einmal war es soweit:  unser heimeliges Weihnachtsmärktle. Eigentlich kann man das nicht beschreiben, man muss da selber dabei gewesen sein. Dennoch hier ein Versuch einige Eindrücke von den vom Verein und vielen Helfern getragenen Aktionen.  Ein Gang durch unser heimeliges Weinachtsmärktle,  so wie man die Eindrücke antrifft, wenn man beginnend bei der Linde durch die Sturmfederstrasse schlendert.

 Direkt bei unserer Linde wurde das Weihnachtsmarktsmärktle mit einigen Worten eröffnet.

 Obwohl das Wetter ideal war, nicht so kalt, wie die Tage vorher, der Wind hatte sich wieder gelegt, und sogar die Sonne schien; hörte man den „Maroni-Man“ rufen: „Heiße Maroni – Kalte Füße!“, aber kein Wunder, sein Standplatz war unter der Linde, viel zu weit weg von heißen Glühwein. Direkt gegenüber haben die Kochmützen in einem Zelt die Besucher mit einem Glass Sekt und leckeren Kanapees begrüsst.  Vorbei am Feuerwehrmagazin. Übrigens es war keine geschlossene Gesellschaft,  wie manch einer vermutet hatte ;-) die wollten nur im warmen sitzen.  Ja, da gab es neben verschiedenen Getränken natürlich wieder eine leckere Erbsensuppe mit reichlich Wursteinlage.

 Im Märchenzelt konnte man dann, wie in der Geschichte von Frederik der kleinen grauen Feldmaus, „Sonnenstrahlen“ in Gedanken tanken. Und manche lustige, besinnliche, schöne oder auch spannende Geschichte wurde vorgelesen. 

Weihnachtszeit – die dunkle Zeit! Morgens gehen wir oft noch im Dunklen aus dem Haus, kommen oft wieder in Dunklen heim. Die Kinder, die geduldig beim Kerzen ziehen ihre Kerzen ins heiße Bienenwachs tauchten, haben es vielleicht begriffen: „Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen!“

 In der Hofeinfahrt von Petra und Vince verwöhnten Christa und Doris Ihre Besucher mit Schmankerln. Wenige Meter weiter konnten die Kinder dann bei Alex oder Heinz für 20 cent einen Chip für das Kinderkarussell kaufen, und sich auf Pferd, Affe oder Frosch  im Kreis drehen.  Die Bastelarbeiten von den Schozacher Kindern und  Teenes kamen ebenfalls sehr gut an. Manch einer der Kids musste seinen Stand leider nach wenigen Stunden schließen. Auf die Frage warum? Erhielt ich ein zufriedenes und sattes Grinsen  und die Antwort : „Ausverkauft“. ;-)  

Petras Filzwerkstatt mit den Phantasien in Filz fand ebenfalls eine tolle Beachtung. Wie auch die Wolle auf der anderen Straßenseite, welche aber auf vier Beinen als Streichelzoo zur Verfügung stand.  Bei Christina und Dagmar habe ich ein ideales Geschenk für meine Mutter gefunden. Ein Tontopf Engel. Der sah meiner Mutter so ähnlich als wäre sie Modell gestanden.   Burgel und Sabrina hatten zwar eine reichliche Auswahl an Barbiekleidung, doch passende Stulpen für meinen Ken hatten sie leider nicht. Vielleicht denken sie nächstes Jahr auch an die Männer.  

Vorbei an schönen selbst gebastelten Geschenkideen der Schozacher Schulkinder, lockte der Duft von leckeren Waffeln, die unter der Regie vom Kindergarten(eltern) realisiert wurden (Übrigens: es geht ein Gerücht um, dass die deftige Variante vom Waffelteig eingefroren ist. Nun ja !  Waffeln müssen nach meiner Meinung auch süß sein!). Vorbei an den Waffeln lockte eine geheimnissvolle Garageneinfahrt  auf der rechten Seite. Vollgefüllt mit herrlichen handgearbeiteten Geschenkartikeln von den Landfrauen.  Das Beste, aus meiner Sicht, waren natürlich die flauschig weichen und warmen Wollsocken.  

Auf der gegenüberliegenden Seite stand Klaus mit seiner Mannschaft im Wagen und brutzelte eine Leckerei nach der anderen.  Das ganze abgerundet mit dem Fritier-Häusle. Lauter Leckereien vom Grill und aus der Friteuse. Für die Erwachsenen durfte der Glühwein natürlich nicht fehlen. Gestärkt ging es weiter zum Engelstüble, wo es die berühmten schönen Belzmärde und Schneemänner gab. Bei Sibylle und Lisa habe ich ein Lattenmännle ergattert. Das steht jetzt vor unserer Eingangstür und grinst mich immer an, wenn ich nach hause komme.  Und am Ende der Runde landete ich dann bei den Männern vom  Glühwein. (das waren die Beiden da ganz hinten mit den roten Nasen ;-)   Auf dem Rückweg begegnete ich dem Nagelklopfer. Vor dem kann ich nur warnen. Der hatte mir nämlich ein manipuliertes Werkzeug untergejubelt. Ich war also nicht nur durch das Hochprozentige gehandikapt. Nein, das Werkzeug, welches ich bekam war eindeutig manipuliert.

Gegenüber vom Tannenbaumverkauf lockte mich eine verschleierte Leuchtreklame mit der Aufschrift  Märktlescafe“ ins warme. Leider waren alle Plätze belegt, so bekam ich anstelle von leckerem Kuchen und duftendem Kaffee lediglich einen Mohrenkopf von einem fliegenden Händler mit Bauchlädle. Auf dem Rückweg Richtung Rathaus konnte ich  dann zum Märktlesausklang mit dem Hellauf Schozach noch Weihnachtslieder singen.

 Es war ein schöner und gelungener Nachmittag. Also ich komme nächste Jahr wieder.